Eine QR-Speisekarte ist ein kleiner, quadratischer Code auf dem Tisch, an der Theke oder im Schaufenster. Gäste scannen ihn mit der Handykamera und landen direkt auf Ihrem Online-Menü – ohne App und ohne Konto. Bei LieferCH können sie dort auch gleich bestellen.
So läuft eine Bestellung per QR-Code ab
- Scannen: Der Gast öffnet die Kamera und tippt auf den Link.
- Menü ansehen: Gerichte, Preise, Beschreibungen und Hinweise.
- Auswählen: Gerichte in den Warenkorb, Tischnummer oder Abholung angeben.
- Senden: Die Bestellung geht per WhatsApp oder E-Mail direkt an Ihr Restaurant.
- Bestätigen: Sie bestätigen kurz und bereiten zu.
Wo der QR-Code hingehört
Auf jedem Tisch
Als Tischaufsteller oder Kleber, mit Tischnummer – so wissen Sie, wohin die Bestellung gehört.
An der Theke & Kasse
Für Takeaway: Gäste bestellen, während sie warten oder fürs nächste Mal.
Im Schaufenster
Auch ausserhalb der Öffnungszeiten sehen Passanten Ihr Menü.
Auf Tüte, Flyer, Rechnung
Damit Gäste beim nächsten Mal direkt bei Ihnen bestellen.
Praktische Tipps für Druck und Alltag
- Gross genug drucken: Auf dem Tisch mindestens etwa 3×3 cm, im Schaufenster deutlich grösser. Testen Sie aus der Entfernung, aus der Gäste scannen.
- Kontrast: dunkler Code auf hellem Grund, nicht spiegelnd laminieren.
- Kurzer Text dazu: «Menü & Bestellung – Code scannen». Viele Gäste brauchen den Hinweis.
- Vor dem Aufstellen testen: mit einem iPhone und einem Android-Handy.
- Menü aktuell halten: Ausverkaufte Gerichte und Preisänderungen sofort melden – nichts ärgert mehr als ein bestelltes Gericht, das es nicht gibt.
- Gedruckte Karte behalten: Nicht alle Gäste haben ein Smartphone oder möchten es nutzen. Der QR-Code ergänzt, er ersetzt nicht.
Allergene und Pflichtangaben nicht vergessen
Auch online gilt: Gäste müssen sich über Allergene informieren können. Laut BLV müssen Allergene im Offenverkauf grundsätzlich schriftlich angegeben werden; darauf kann verzichtet werden, wenn schriftlich darauf hingewiesen wird, dass die Information mündlich erteilt wird – sie muss dann dem Personal schriftlich vorliegen oder von einer Fachperson erteilt werden können. Gewisse Angaben sind immer schriftlich nötig – etwa die Herkunft von Fleisch (z. B. Rind, Schwein, Geflügel) und Fisch sowie das Produktionsland von Brot und Feinbackwaren. Letzteres gilt laut BLV auch für Brot in Burgern und Kebab-Sandwiches und für Pizza als Feinbackware. Ein Hinweis wie «Fragen Sie unser Personal nach Allergenen» gehört deshalb auch auf die Online-Karte. Details: BLV – Informationen im Offenverkauf (Allergene, schriftliche Angaben).
Dies ist keine Rechtsberatung. Verbindlich sind die Vorgaben des Bundes und Ihres kantonalen Lebensmittelinspektorats.
QR-Code bei LieferCH
Jedes Partner-Restaurant erhält einen eigenen QR-Code, der auf seine Menüseite unter lieferch.ch führt, plus druckbare Tischkarten. Wie das aussieht, zeigt unser Beispiel-Menü. Einen QR-Code für eine bestehende Seite können Sie auch mit unserem QR-Generator erstellen.
Quellen
Abgerufen am 2. November 2026. Massgebend sind die jeweils aktuellen offiziellen Angaben.